Axamer Lizum: Olympia Flair in traumhafter Bergkulisse
Freizeitler auf Olympischen Spuren in der Axamer Lizum. Im "Weißen Dachl" wie die Skiregion Axamer Lizum seit den Olympischen Spielen in Innsbruck von 1964 und 1976 heißt, fanden die vier Freizeitsportler 40km schneesichere, bestens präparierte Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden. Um den ortskundigen Guide Bert, der keinen Hang und keine Rinne aus lies, gesellten sich Klaus, Herbert und Helmut zum Skifahren auf Pisten, die Rosi Mittermaier zum Weltruhm verhalfen. Ganz zum Weltruhm brachten es die vier Sportler nicht, aber zu 8550 Höhenmeter und 35 km Abfahrtsstrecke auf der Piste und im freien verspurten Gelände, sowie einem persönlichen Highlight für Helmut in der „ungeliebten“ Buckelpiste.
Silvesterlauf - Sao Paso 2011
Erst Laufen, dann Feiern,
ganz nach diesem Motto fand wieder der traditionelle Silvesterlauf der Freizeitsportler statt.
Der Start und das Ziel des 14. Sao Paso Laufes wurde dieses Jahr zum neueröffneten Cafe Paso in Pasenbach verlegt.
Pünktlich um 13:00 Uhr wurde durch Horst der Startschuss mit einem Böller abgefeuert und 24 Freizeitsportler machten sich laufend auf die 10 km Strecke. Für die Walker gab es eine leicht verkürzte Runde.
Bei T
emperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Schneefall ging es auf die altbewährte Strecke über Gut Häusern, Daxberg, Breitenwiesen, Albertshof und Jedenhofen zurück nach Pasenbach.
Nach knapp 54 Minuten trafen die ersten Läufer am Cafe Paso ein, und konnten sich somit die besten Plätze im Cafe sichern!!!
Hier wurde bei der kurzen Ansprache durch unseren Präse festgestellt, dass der Name des Cafe‘s ohne Rücksprache mit den Freizeitsportlern übernommen wurde und somit eine Strafe fällig sei.
Das Strafmaß wurde auf mehrere Flaschen Glühwein festgelegt, die das Cafe ohne Einspruch übernahm. Somit konnte der Flüssigkeitsverlust sehr schnell wieder ausgeglichen werden.
Bei der anschließenden Laufbesprechung wurde das Jahr 2011 gebührend verabschiedet und jeder Sportler bekam vom Präse eine Kühl-Warmhaltetasche überreicht.
Die Freizeitsportler bedankten sich bei den Wirtsleuten vom Cafe Paso für die Bewirtung, und reservierten schon mal fürs kommende Jahr.
Cross mit Krampus
Der Lauf durch den spätherbstlich-frühwinterlichen Wald über die sprichwörtlichen Stöcke und Steine, teilweise über eine etwas tückische Laubdecke, war dann auch körperlich und technisch fordernd, machte aber gleichzeitig großen Spaß. Der Krampus peitschte die Läufer am jeweils letzten Anstieg einer Runde angemessen grimmig den Berg hinauf und sorgte so für zusätzliche Motivation. Nach gut 17 Minuten war das Ziel und der dritte Platz im (allerdings dünn besetzten) Hobbylauf-Feld erreicht.
Wer sich den Lebkuchen im Zielraum noch mehr verdienen will, dem sei der Hauptlauf ans Herz gelegt: Hier ist auf 6,6 km eine Höhendifferenz von fast 300 Metern zu bewältigen.
Masse und Klasse
Den Hauptlauf über 7.100 oder 7.300m (die offiziellen Quellen streuen etwas) bestritt bei kühlen Temperaturen aber herrlicher Sonne Freizeitsportler Michael Gewalt, der in 34:17 als Einhundertachter von gut 360 Finishern knapp am Stockerl vorbei schrammte, dabei allerdings den mehrmaligen Deutschen Meister Sebastian Hallmann (23:08) nicht gefährden konnte. Eine giftige steile Bergaufstrecke zwischen Kilometer drei und vier und der langgezogene Schlussanstieg über gut zwei Kilometer machten den Lauf trotz der vergleichsweise kurzen Strecke zu einer echten sportlichen Herausforderung.
